Vom Netz zum finalen CAD-Modell: Das Quicksurface-Werkzeug-Einmaleins im Video
Schritt für Schritt: Welche Quicksurface-Funktionen führen vom Mesh zum CAD-Volumen?
3D-Scandaten liegen meist als unstrukturierte Polygongitter (Netze) vor. Doch wie entsteht daraus Schritt für Schritt ein parametriertes, sauber geschlossenes CAD-Modell?
In unserem kurzen Praxis-Video zeigen wir den Ablauf: Vom ersten Mesh-Import bis zum fertigen Volumenkörper. Nachfolgend haben wir die einzelnen Prozessschritte und die passenden Quicksurface-Werkzeuge übersichtlich aufgeschlüsselt.
Schritt für Schritt: Welche Quicksurface-Funktionen führen vom Mesh zum CAD-Volumen?
Reverse Engineering eines Diablo-Felgeneinsatzes mit QUICKSURFACE
Importieren Sie Ihr Netz
Passen Sie Flächen direkt an die Scandaten an
Erstellen Sie Freiformflächen
Extrahieren Sie primitive Geometrie
Erstellen Sie glatte Verrundungen
Fügen Sie Loft-Übergänge hinzu
Versetzen Sie die Hauptfläche
Erstellen Sie 3D-Kurven auf der Grundlage der Scandaten
Führen Sie Profile entlang von 3D-Kurven durch
Schneiden Sie Flächen zu und verfeinern Sie sie
Rotieren Sie einzelne Elemente
Schneiden Sie den Körper zu und finalisieren Sie ihn
Ihr CAD-Modell ist Fertig
Der Workflow im Detail
Schritt 1: Netz-Import & Geometrie-Extraktion
Netz importieren: Einlesen der Scandaten (STL, OBJ, PLY) als Ausgangsbasis.
Primitive extrahieren: Automatische und halbautomatische Erkennung von Regelgeometrien wie Ebenen, Zylindern, Kegeln oder Kugel-Segmenten direkt auf den Scandaten.
Flächen direkt anpassen: Exaktes Ausrichten und Einpassen von Bezugsflächen an die Polygonstruktur.
Schritt 2: Modellierung & Übergänge (Freiform & Hybrid)
Freiformflächen & 3D-Kurven: Erzeugen von freien Flächenstrukturen und Extrahieren präziser 3D-Kurven direkt entlang der Mesh-Konturen.
Glatte Verrundungen & Loft-Übergänge: Verbinden komplexer Geometrien über geführte Loft-Operationen und das Anbringen definierter Radien/Verrundungen.
Profile entlang 3D-Kurven (Sweep): Entlangführen von Skizzenprofilen an dreidimensionalen Pfaden für komplexe organische oder gebogene Bauteilabschnitte.
Schritt 3: Detaillierung, Trimmen & Finalisierung
Flächen versetzen & trimmen: Versatz (Offset) von Hauptflächen zur Wandstärken-Definition sowie sauberes Verschneiden einzelner Flächenverbände.
Rotationselemente & Trimm-Operationen: Rotieren spezifischer Geometrie-Elemente um Achsen und abschließendes Zuschneiden des gesamten Körpers zum geschlossenen Volumen (STEP/IGES).
Wenn Sie noch am Anfang stehen und erfahren möchten, warum eine reine Polygon-Datei nicht direkt im CAD verarbeitet werden kann, lesen Sie unseren Grundlagen-Beitrag: Vom 3D-Scan zum CAD-Modell."
"Erfahren Sie außerdem, wie Sie bei der Rekonstruktion nicht nur das Netz abformen, sondern die ursprüngliche Konstruktionsabsicht in Quicksurface wiederherstellen."
Haben Sie ein Bauteil, das „besser als sein Scan“ werden muss?
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CLSO - 09.09.2026

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