Alte Roboter, neue Möglichkeiten – Wie RoboDK gebrauchten Industrierobotern neues Leben einhaucht

Die Anschaffung eines neuen Industrieroboters ist für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine erhebliche Investition. Doch Automatisierung muss nicht zwingend mit sechsstelligen Budgets für nagelneue Anlagen beginnen. Der Markt für gebrauchte Industrieroboter (Refurbished Robots) boomt – und das aus gutem Grund. Ältere Maschinen sind oft robust gebaut, mechanisch noch für viele Betriebsstunden gut und deutlich günstiger in der Anschaffung.

Das große Problem in der Praxis war jedoch lange Zeit die Programmierung: Für viele Altgeräte fehlen moderne Software-Schnittstellen, die Hersteller-eigenen Programmierumgebungen sind veraltet, nicht mehr kompatibel mit aktuellen Betriebssystemen oder schlicht zu kompliziert in der Handhabung.

RoboDK alter roboter 2

Hier schließt RoboDK die Lücke. Als herstellerunabhängige Offline-Programmier- und Simulationssoftware (OLP) unterstützt RoboDK nicht nur modernste High-End-Roboter, sondern bietet auch exzellente Werkzeuge, um ältere und gebrauchte Robotermodelle effizient zu programmieren, zu simulieren und in moderne Fertigungslinien zu integrieren.

Warum in gebrauchte Roboter investieren?

Gebrauchte Roboter – oft aus der Automobilindustrie oder generalüberholt von spezialisierten Händlern – bieten enorme Vorteile:

  1. Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis: KMUs können Automatisierungsprojekte (wie Fräsen, Schweißen, Handling oder Qualitätsprüfung) mit einem Bruchteil des Budgetaufwands realisieren.
  2. Bewährte mechanische Robustheit: Industrieroboter namhafter Hersteller (wie ABB, KUKA, FANUC, Yaskawa/Motoman oder Staubli) sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Die Mechanik hält oft Jahrzehnte, wenn Verschleißteile gewartet werden.
  3. Schnellere Verfügbarkeit: Während Lieferzeiten für Neumaschinen manchmal Monate betragen können, sind gebrauchte Systeme oft direkt ab Lager verfügbar.

Wie RoboDK ältere Roboter fit für Industrie 4.0 macht

RoboDK wurde von Beginn an als herstellerneutrale Plattform konzipiert. Das hat entscheidende Vorteile für den Einsatz von Bestands- und Gebrauchtmaschinen:

  1. Riesige Bibliotheken mit über 1.400 Robotermodellen

Die RoboDK-Roboterbibliothek deckt dank kontinuierlicher Erweiterung mittlerweile über 1.400 Modelle ab – darunter neben aktuellen High-End-Systemen auch zahlreiche gängige Klassiker und ältere Baureihen vieler Hersteller. Sollte ein spezifisches oder sehr rares Altmodell doch einmal nicht direkt in der Bibliothek enthalten sein, lässt sich die Kinematik prinzipiell über Parameter definieren. Hierbei muss man sich jedoch keineswegs alleine durchbeißen: Anwender können sich voll auf den Support von RoboDK und uns als Fachpartner verlassen, um auch individuelle oder seltene Robotermodelle schnell und passgenau einzubinden. In den allermeisten Fällen greift man jedoch ohnehin direkt auf die bereits hinterlegten Standardmodelle zurück.

  1. Postprozessoren für ältere Steuerungen

Das Herzstück der Offline-Programmierung ist die Übersetzung des simulierten Programms in den spezifischen Steuerungscode (Roboter-Code). Während große Hersteller oft den Support für alte Steuerungssprachen einstellen, bietet RoboDK eine flexible Postprozessor-Architektur. Ob KUKA KRC1/KRC2, ABB S4C/IRC5 oder FANUC RJ2/RJ3 – RoboDK generiert den passenden Code für die jeweilige Alt-Steuerung.

  1. Moderner Workflow trifft auf alte Hardware

Mit RoboDK lässt sich der gesamte digitale Workflow auch auf alte Roboter anwenden:

  • CAD/CAM-Integration: Komplexe Fräsbahnen oder 3D-Druck-Pfade (z. B. direkt aus Systemen wie BobCAD-CAM) können auf den alten Roboter übertragen werden.
  • Virtuelle Inbetriebnahme: Bevor auch nur eine Zeile Code auf die alte Steuerung geladen wird, läuft der Prozess im digitalen Zwilling. Kollisionen und Achsbegrenzungen werden vorab im sicheren virtuellen Raum geprüft.
  • Einfache Kalibrierung: Auch ältere Roboter leiden im Laufe ihres Lebens unter mechanischem Verschleiß oder Spiel in den Getrieben. Mit den Kalibrierungswerkzeugen von RoboDK lässt sich die Genauigkeit auch bei Gebrauchtmaschinen deutlich verbessern.

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Wirtschaftlicher Nutzen für den Mittelstand

Die Kombination aus gebrauchter Hardware und moderner Software wie RoboDK senkt die Einstiegshürde in die Robotik drastisch. Unternehmen behalten die volle Kontrolle über ihre Investitionen, vermeiden teure Neuinvestitionen in komplett neue Zellen und können bestehende, bewährte Maschinen mit neuester Programmierlogik (wie automatisierter Bahnplanung und Offline-Programmierung) nachrüsten.

Fazit:

Gebrauchte Roboter sind keineswegs veraltet – vorausgesetzt, man setzt auf die richtige Software. Mit RoboDK erhalten Betriebe die Freiheit, auch ältere Steuerungen effizient, sicher und grafisch zu programmieren. Das schont das Budget, schützt Ressourcen und macht die Produktion flexibler.

Möchten Sie wissen, ob Ihr bestehender oder geplanter Gebraucht-Roboter von RoboDK unterstützt wird? Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne bei der Integration in Ihre Fertigung!

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